Montag, 29. Juni 2009

Edinburgh-Nizza-Belgrad // Jun 28th - Jul 1st 2009

Im Zweifelsfall studiere ich einfach Puppenspielkunst in Berlin.


Meinen mehr oder weniger freien Tag in Edinburgh nutze ich diesmal ausnahmsweise nicht um den Topshop leer zu räumen oder durch Gassen und Burgen zu klettern, sondern um meine Zukunft zu planen. Hohoho. Das Seminar über Interkulturelle Kommunikation letzte Woche hat mich nochmal ein bisschen inspiriert und so muss der Hochschulkompass nochmal gezückt werden.
Eine Zusage aus Kempten habe ich ja schon erhalten, ich werde also nicht leer ausgehen und die Teilzeit ab September habe ich nicht umsonst beantragt (übrigens liebe ich meinen Arbeitgeber dafür dass er sowas auf die verschiedensten Arten ermöglicht!). Aber ich will doch mal sehen was sich mir noch so alles für Möglichkeiten bieten.
Und so nutze ich den Gratisinternetzugang des Hotels und meinen neuen Liebling und suche, klicke, speichere.
Morgen in Nizza und übermorgen in Belgrad werde ich nicht viel Zeit haben, weder für (dort ohnehin nicht kostenfreies) Internet noch für Stadtbummel, stattdessen werde ich schlafen schlafen schlafen und mich auf meinen Urlaub freuen. Am Donnerstag darf ich mich zwar unerwartet nochmal in die Uniform schwingen, aber was solls. Denn dann warten Heinerfest und viel freie Zeit mit meinen Liebsten auf mich.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nacht in Hannover // Jun 16th - 17th 2009

"Mein Leben scheint ja momentan ohnehin aus den Geschmacksverirrungen anderer Menschen zu bestehen."

Edinburgh-Milano-Paris-Bruxelles // Jun 8th - 12th 2009

Edinburgh, Mailand, Paris und Brüssel - und das alles mit meiner liebsten Kollegin Olivia. Mit der ich im Übrigen unglaublich gut einkaufen kann. Und sowohl Einkaufen als auch Freunde sind immernoch die beste Ablenkung. Demnach sollte sich diese Tour statt um Wesen mit diesem unnötigen Y-Chromosom lieber um Schuhe, Taschen, Röcke und Kleider drehen.



In Edinburgh haben wir außer der riesigen Topshopfiliale gar nicht so viel gesehen – ich war ja schon mehrmals da und habe euch die „touristy treasures“ schon gezeigt, und den Topshop habe ich bisher immer ausgelassen. Ihr möchtet den Betrag, der am Ende auf den Kassenbons stand, ganz sicher nicht wissen, feststeht dass ich mir eine neue Ordnung für meinen Kleiderschrank ausdenken muss da ich jetzt das erste Mal seit.. ewig?! mehr farbige als schwarze Oberteile besitze. Hoho.

Pause machten wir kurz in einem wundervollen Buchladen mit integriertem Starbucks.


Und apropos Kaffee: Wie lässt es sich besser auf den Flieger warten als mit spendiertem Kapitänskaffee. Merci!

Die Frage die uns den ganzen Umlauf über beschäftigte (nicht!):



In Mailand wurden wir glücklicherweise direkt von den Fashiongöttern empfangen..



Der Eingang zum großen Mailänder Friedhof, sehr eindrucksvoll.

Ich war kurz an Sofia erinnert, allerdings geriet das dort genossene Eis schnellstens in Vergessenheit als ich dieses Eis probieren durfte! Unglaublich wie erdbeerig echtes Erdbeereis schmecken kann!


Die Mailänder Straßenbahn (die uns an diesem Tag ganz schön in die Irre führte.. Aber die Italiener waren trotz mangelnder Englischkenntnisse sehr hilfsbereit sodass wir es trotzdem in die Stadt und auch noch zurück zum Hotel schafften – wenn auch über diverse Umwege).




Der fabelhafte Mailänder Dom (und wir).

Die prunkvolle Einkaufsmeile Mailands...

...inklusive EdelMcDonald's ;)



So echt es aussehen mag, das war alles Marzipan!!!

Und dann ging es, für uns beide zum ersten Mal nach Paris. Was haben wir uns drauf gefreut. Und auch wenn wir an diesem kurzen Nachmittag, der nur durch unmenschliche Mengen von Kaffee überstanden werden konnte und zu allem Überfluss auch noch durch Regen geschändet wurde, nicht wirklich viel sahen, sind wir uns beide einig dass uns diese Stadt gefällt. Dementsprechend zieht es uns auch Ende Juli direkt wieder gemeinsam hin.


Fürs erste mussten aber La Grande Arche (da direkt am Hotel in La Defense gelegen), L'Arc de Triomphe et La Tour Eiffel genügen.





(Ganz ehrlich: Wenn zwei offensichtliche Touristen vorm Arc de Triomphe stehen, ein Foto davon machen und dann jemanden bitten sie zu fotografieren... Wer kommt dann auf die Idee die Hälfte des Arc de Triomphes abzuschneiden?!)


Ich bin sicher es war ein ausgesprochen guter Cheeseburger. Mit Pommes!



...Was versucht meine werte Freundin da wohl zu fotografieren?!

Richtig!


In Brüssel musste ich dann wegen akuter Müdigkeit meiner Begleitung alleine los ziehen. Eine wirklich schöne Stadt die ich mir für einen Städtetrip durchaus lohnenswert vorstelle!





Der Grand' Place







Und der hier geht abschließend noch raus an alle die "da sind" und "zuhören":

Dienstag, 2. Juni 2009

Sofia-Genf // May 26th - 28th 2009

Okay, also diesmal war ich wirklich fotofaul. Es gab aber auch nicht viel zu sehen - in Sofia spazierten wir etwas die Hauptstraße entlang bis zu einem Park, der mich viel zu sehr an Ashgabat erinnerte, und schleckten dabei das leckerste Eis seit langem.



Und in Genf ging ich... schlafen. Wir wohnen dort leider direkt am Flughafen und die lediglich 15 Minuten Busfahrt in die Innenstadt erschienen mir als zu großes Hindernis um mich aufzuraffen, wusste ich doch außerdem dass ein bisschen Vorschlafen fürs Darmstädter Schlossgrabenfest mir sicher nicht schaden würde.
Toll nur, dass bei meiner Rückkehr in Frankfurt eine Dienstplanänderung auf mich wartete und ich so schon am Samstag wieder los musste nach... Caracas!
Das Gute daran war aber dass ich eine der besten Crews seit langem hatte, inklusive Tim und Anja, zwei "Neueinsteigern" im Fliegerleben die nicht nur meine Seniorität pushen ;) sondern mit denen ich auch richtig viel Spaß hatte. Das hat den gestohlenen SGF-Abend dann einigermaßen wett gemacht.